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Blütenstauden

Staudenbepflanzungen - von der Rabatte zum Waldsaum...

Blütenstauden Kaum etwas macht den Garten bunter und lebendiger als Staudenpflanzungen.
Dabei ist der Begriff vielleicht nicht jedem klar und muss zuerst erklärt werden. Staudenpflanzungen sind dauerhafte Pflanzungen aus mehrjährigen, unverholzten Pflanzen, die meist mehr oder weniger intensiv blühen.
Aber auch die Farne und Gräser werden wegen ihrer ähnlichen Verwendungsweise zu den Stauden gezählt.

Im Gegensatz zu den Gehölzen sitzt das "Herz der Staude", d.h. das Organ welches die ungünstigen Jahreszeiten überdauert, bei den meisten Stauden direkt über oder unter der Erdoberfläche.

 In das Herz und in die Wurzeln lagern die Pflanzen ihre im Laufe der Vegetationsperiode aufgebauten Nährstoffe ein, während die oberirdischen Teile größtenteils absterben. So bieten Staudenpflanzungen auch günstige Voraussetzungen für Frühjahrs- und herbstblühende Blumenzwiebeln.

Eine Staudenpflanzung kann mannigfaltige Züge tragen. Es kann eine Zusammenstellung heimischer Stauden sein oder eine sorgfältige Auswahl der zahllosen Prachtstauden, wie wir sie aus alten Bauerngärten oder von Bildern englischer Anlagen kennen. Die Pflanzung kann im Schatten, am trockenen oder feuchten Gehölzrand oder in der prallen Sonne gedeihen. Auch die Größe der Stauden ist sehr unterschiedlich. Zwischen kriechenden Stauden (z.B. Thymian, Sternmoos, Polsterphlox) und bis zu 4m großen Hochstauden (z.B. Purpurdost, Federmohn) gibt es jeden Übergang.

Blütenstauden Leider hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass Staudenpflanzungen sehr pflegeaufwendig sind. In Wirklichkeit sind richtig angelegte Pflanzungen aber relativ pflegeleicht. Sie pflegen sich weitestgehend von alleine. Die einzigen Pflegemaßnahmen beziehen sich auf einen Rückschnitt abgeblühter Stengel zum Herbst. Aber selbst diese Maßnahme kann in naturnahen Staudenbeeten unterbleiben. In der Vergangenheit war es auch noch üblich zwischen den Pflanzen zu harken und den Boden aufzulockern. In den zeitgemäßen Pflanzungen lässt man die Stauden zusammenwachsen oder es wird von Beginn an so dicht gepflanzt, dass nur wenig nackter Boden zwischen den Stauden verbleibt. Das minimiert den Unkrautaufwuchs, erhält das Bodenleben und -gefüge und verhindert das unnötige Verdunsten von pflanzenverfügbarem Wasser. Der Pflegeaufwand ist gering!

Die Staudengärten erleben heute eine Renaissance. Denn die Schönheit der Stauden findet immer neue Anhänger. In jedem Garten lässt sie sich verwirklichen, indem ein, mehr oder weniger großes Stück Rasen in ein Staudenbeet umgewandelt wird!

 

 
 
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