Trauerfloristik
Ganz besondere Zeichen der Anteilnahme, der Trauer, des persönlichen Gedenkens und der Gefühle sind die Blumen und Floristik. Der blumige Schmuck sind seit jeher Bestandteil bei Trauer, Beerdigung und Grabgestaltung und somit Ausdruck des liebevollen und individuellen Gedenkens an einen Menschen.
Darf Trauerfloristik mit dem Zeitgeist gehen?
- Wir sind der Meinung: ja!
Denn der Blumenschmuck dafür ist ein Teil der Trauerkultur und Symbol eines leisen Zwiegesprächs auf dem letzten Gang!
Und das alles ist immer für die jeweiligen Zeit entsprechend!
Der Kranz
Er gilt als eines der wichtigsten trauerfloristischen Arbeiten und hat eine lange, traditionelle Vergangenheit. Schon bereits bei den Griechen fand man ihn als Schmuck, sowie Zeichen der Würde und hochrangigen Stellung.
In seiner kreisrunden und blumigen Darstellung verbindet sich mit ihm Unsterblichkeit, mit grünen Blättern gestaltet sollte er immerwährendes Leben symbolisieren. Der Kranz zu Trauer und Gedenken zeigt sich heute in einer gestalterischen Vielfältigkeit, die jedem Geschmack und Anspruch gerecht wird.
Kondolenzsträuße
Sträuße werden in vielfältiger Weise bei Trauerfeiern oder auch für den Grabschmuck eingesetzt. Ein sogenannter Kondolenzstrauß , der als Zeichen der Anteilnahme und des Gedenkens, oft auch anstelle eines Kranzschmuckes, den Angehörigen in das Trauerhaus gebracht wird, kann einen großen, repräsentativen Charakter haben.
Grabgestecke:
Die Pflege und Beschäftigung mit dem Grab ist für viele Menschen eine hilfreiche Unterstützung bei der Bewältigung von Trauer und Verlustschmerz. Das Grab als die Begegnungsstätte der Angehörigen mit dem Verstorbenen, hält aber auch die ehrende Erinnerungen an einen verlorenen Menschen wach.
Nicht nur die Art des Grabsteins oder der Grabanlage werden geprägt durch die herrschenden Zeitgeisterscheinungen. Auch die Bepflanzung und der saisonale Blütenschmuck ist - trotz aller Einflüsse aus Tradition und Brauchtum - Ausdruck des Hier und Heute.
Schalenbepflanzung:
Sie haben den Vorteil, schnell ausgewechselt werden zu können. Diese sind natürlich abhängig von der Jahreszeit oder bestimmten Anlässen und sehr vielgestaltig!
Winterfloristik
November ist die zeit der Trauer- und Gedenktage. Im christlichem Kulturkreis ist es üblich, anlässlich dieser Feiertage die Gräber der Verstorbenen zu schmücken. Dafür werden vorrangig Gestecke, Kränze und Formteile mit dauerhaften Floralien gestaltet, um trotz jahreszeitlich bedingter Witterungsverhältnisse und Nachtfrösten einen natürlichen Schmuck zu gewährleisten.
Es sind verholzte Zapfen, exotische Blütenstände, Trockenblumen aber auch Fruchtzweige, Moose und vor allem das winterharte Grün der Koniferen, die den Großteil dieser Gestaltungen bestimmen!
|